Rebekkas Gedankenbüchlein

Tolle Tageslosung September 27, 2009

Gespeichert unter: September 2009 — gedankenbuechlein @ 10:58

Habt ihr die Tageslosung von heute schon gelesen?

Der HERR, unser Gott, neige unser Herz zu ihm, dass wir wandeln in allen seinen Wegen. 1.Könige 8,58

Wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft untereinander, und das Blut Jesu, seines Sohnes, macht uns rein von aller Sünde. 1.Johannes 1,7

Ich finde dass das ein wahnsinnig schöner Zuspruch ist, vor allem für mich gerade im Moment. Ich bin ja gerade schwer am Zusammenpacken, weil ich nächste Woche nach Leipzig ziehe und da stelle ich mir oft die Frage, was bleibt zurück, was kommt dazu. Als ich letztes Jahr nach England gegangen bin war das ähnlich, aber da ging es ja nur um eine begrenzte Zeit. Es beginnt ein neuer Abschnitt und ich freue mich sehr auf die Herausforderungen, die auf mich warten auch wenn diese im Moment noch etwas einschüchternd sind. Die Tageslosung enthält so viele Ermutigungen (ich wollte eigentlich schreiben Encouragements – da merkt man mal, dass mich mein Englischstudium noch nicht ganz loslässt) und ist auch echt so eine Bestätigung, dass noch jemand hinter einem steht, der einen trägt und begleitet über jedes noch so hohe Hinderniss.

 Die Stelle aus dem 1. Johannes passt auch super, denn ich bin gespannt, in welcher Gemeinde ich diese Gemeinschaft finden werde und wo ich mich gut aufgehoben fühle. Also, es liegt eine spannende Woche/Zeit vor mir und ich freue mich riesig auf mein erstes Semester im Hörfunk-Master.

 

God’s way of saying: „Have a nice day!“ September 11, 2009

Gespeichert unter: September 2009 — gedankenbuechlein @ 7:41
God's way of saying: "Have a nice day!"

God's way of saying: "Have a nice day!"

 

Abenteuer Leipziger Wohnungssuche August 30, 2009

Gespeichert unter: August 2009 — gedankenbuechlein @ 9:41

Hallo zusammen,

am Freitag war es dann soweit und Katha, ihr Vater und ich sind nach Leipzig um uns ein paar Wohnungen anzuschauen. Die Fahrt hat super geklappt und wir waren zur richtigen Zeit an der richtigen Wohnung. Die Gegend von war jetzt nicht gerade der Knaller, aber es ging noch. Der Makler (das Coole an Leipzig ist, dass die Makler keine Provision verlangen) ließ etwas auf sich warten, aber dann sind wir in das Haus und haben gleich festgestellt, dass das Haus wohl nicht wirklich bewohnt war. Im Dachgeschoss angekommen, waren wir voller Erwartungen auf die 1. Wohnung, in der wohl vorher ein starker Raucher gewohnt hat. An sich war die Wohnung ganz gut geschnitten und es wäre genug Platz da gewesen, aber für die Lage und alles drumherum war sie dann doch zu teuer und in einem fast unbewohnten Etagenhaus, wäre dann nicht so dolle… Na ja, die nächste Etappe war noch etwas weiter im Leipziger Osten und je näher wir der Wohnung kamen, desto ruhiger wurden wir, denn die Gegend war sehr einsam… Komplette Straßenzüge verwaist, mit verfallenen und zu verkaufenden Häusern. Das Haus, wo wir uns die Wohnung anschauen wollten, sah absolut fantastisch aus, super renoviert, nicht zu groß, aber es hat auch gar nicht in die Gegend gepasst. Wir hatten noch etwas Zeit bis zum Termin und sind mal ein bißchen ‘um den Block’ geschlendert und es waren immer nur vereinzelt ein paar Wohnungen in Etagenhäusern vermietet. Viele Häuser sahen auch nicht mehr vertrauenserweckend aus und die Natur hat sich so manches Haus schon wieder zurückerobert. Die Wohnung war allerdings der Hammer. Sehr groß, super renoviert, genial geschnitten, aber die Umgebung konnte sie leider nicht wettmachen. So erklärte sich auch der superniedrige Mietpreis.

Danach sind wir erstmal in die Fußgängerzone um was zu Abend zu essen. Leipzig ist echt wunderschön und bietet ein unglaublich großes kulturelles Programm – also, wer zu Besuch kommen will, es gibt viel zu entdecken und erleben! :) Freitagabend waren wir dann ziemlich platt und haben uns dann noch Soko Leipzig angeschaut (Na klar!). :) Gestern morgen sind wir dann nochmal durch die Innenstadt geschlendert, haben uns die Uni-Gebäude mal näher angeschaut. Ich glaub, dass das eine ziemlich tolle Zeit wird da zu studieren. Gestern war in Leipzig „Classic air“, wo viele große Orchester draußen Konzerte gegeben haben und wir haben vor dem Opernhaus der Probe des Gewandhausorchesters zugehört. Klasse, kann ich da nur sagen – wow, was die drauf haben. Ach ja, vorher waren wir noch kurz in der Thomaskirche (wo Bach Kantor war und auch begraben liegt), bevor die für eine CD-Aufnahme geschlossen wurde. Ich freu mich schon drauf mir dort mal den Thomanerchor anzuhören!

Um halb 12 hatten wir dann wieder einen Besichtigungstermin nicht weit weg vom Zentrum. Die Wohnung an sich war auch echt schön und die Besitzerin des Reihenhauses, war supernett. Leider hatte die Wohnung einen Haken, und zwar, dass man um zur Dusche zu kommen durch eines der beiden Zimmer muss und das wäre auf längere Sicht nicht ganz so WG-geeignet… Na ja, voller Optimismus sind wir dann in den Leipziger Westen zur letzen Wohnungsbesichtigung und da haben wir wirklich den Knüller erlebt. Die Gegend war wieder etwas einsamer, aber als wir dann in die Straße einbogen waren wir doch etwas geschockt. Die Wohnung lag direkt über einem Bordell, bzw. Striptease-Bar (keine Ahnung in wieweit das ein und dasselbe war). Daneben war wieder ein völlig verwahrlostes, unbewohnbares Haus und da haben wir gleich eine Kehrtwende gemacht und uns die Wohnung gar nicht erst angeschaut, weil das für uns beide überhaupt nicht in Frage gekommen wäre. Dann wussten wir auch, warum es kein Bild von dem Haus gab in der Anzeige, wo noch so schön von einer „super Familienwohnung/ wg-geeignet“ die Rede war. Na ja, Katha’s Vater hat dann nochmal die Besitzerin von der 3. Wohnung angerufen, ob sie noch eine etwas größere Wohnung mit eigenständigem Bad hätte, das war auch der Fall, aber sie hatte keine Schlüssel, weil sie ihre Wohnungen normalerweise von einer Immobiliengesellschaft verwalten lässt, die an einem Sa-Nachmittag nicht mehr zu erreichen war. Wir hatten uns allerdings gedacht, dass es uns auch reichen würde, wenn wir Bilder und einen Grundriss davon hätten, denn die Wohnungen sind alle gleich eingerichtet und ausgestattet.

Wir haben uns also erstmal unverrichteter Dinge auf den Weg in die Heimat gemacht und als ich wieder zu Hause war und auf der Homepage der Immobilienfirma, die die Wohnungen besagter Frau verwalten, geschaut hab, hab ich leider feststellen müssen, dass die Wohnung zwar toll geschnitten, aber leider außerhalb unseres Budgets liegt. Na ja, der Ausflug hat sich dennoch 100%ig gelohnt, denn jetzt haben wir schon einen kleinen Eindruck, der uns beim weiteren Suchen mit Sicherheit weiterhilft. Wir werden bestimmt noch eine prima Wohnung finden!!

Hier hab ich jetzt noch ein paar Bilder aus der Leipziger Innenstadt für euch!

 

Ab gen Paris des Ostens – Leipzig ich komme!! August 11, 2009

Gespeichert unter: August 2009 — gedankenbuechlein @ 10:35

Ahoi,

long time, no write, aber war in letzter Zeit einfach nicht drin.

Seit gestern bin ich meine BA Arbeit los und jetzt muss ich einfach abwarten, was dabei herauskommt. Bis auf eine Hausarbeit, die ich jetzt noch bis Ende August schreiben muss, hab ich alles für mein BA Studium abgeliefert und hoffe mal, dass mein Zeugnis rechtzeitig kommt um mich an der Uni Leipzig einzuschreiben.

Ja, es ist tatsächlich wahr geworden. Ich hatte es ja eigentlich nicht mehr zu hoffen gewagt, dass es noch mit Leipzig klappt, aber letzten Donnerstag kam dann die erfreuliche Nachricht, dass ich zum Wintersemester 2009/2010 den Masterstudiengang MA Hörfunk aufnehmen darf. Schon merkwürdig, wie manchmal die Wege so verlaufen. Nach dem Eignungstest hatte ich nicht mehr viel Hoffnung und als ich dann noch von einem Mitbewerber gehört hatte, dass die Zusagen schon raus sind, war für mich klar, dass es nicht geklappt hat. Ich hab mich dann schon gedanklich mit Flensburg angefreundet, was mein Plan B gewesen ist, aber dann kam es ganz anders. Scheinbar muss ich auf der Warteliste gestanden haben und bin jetzt anchgerutscht.

Nach dem anfänglichen Schock freue ich mich jetzt auch schon sehr darauf nach Leipzig zu ziehen und werde im Laufe der Woche damit beginnen nach WG’s oder Wohnung zu suchen, denn vll geht noch jemand Bekanntes mit nach LE, mit der ich eine WG gründen kann. Wer weiß, wer weiß… :-D Wer Insider-Tipps bezügliche Wohnung, etc. hat – immer her damit! ;-)

Ich wünsch euch eine gute Woche und bis bald!

 

Heute schon prokrastiniert? Juli 8, 2009

Gespeichert unter: Juli 2009 — gedankenbuechlein @ 11:13

Nein, das ist nichts Unanständiges und auch keine ansteckende Krankheit – obwohl, wenn ich mal so richtig darüber nachdenke ist es die sehr schwer zu therapierende Aufschieberitis! :)

Anders gesagt: Was du heute kannst besorgen, das verschiebe ruhig auf morgen! So oder anders könnte man im Moment meinen Arbeitseifer beschreiben. Die Zeit um meine B.A. Arbeit zu schreiben wird immer kürzer aber das richtig akute Stadium scheine ich noch nicht erreicht zu haben, denn es gibt immer irgendwelche ach so wichtigen Kleinigkeiten, die man stattdessen tun könnte… Meine Motivation liegt heulend unter’m Bett oder läuft auch schonmal wahlweise nackt durch den Garten. 7 Seiten sind ja schonmal ein Anfang, aber eben auch nur das.

Das ist genauso wie mit guten Vorsätzen in der Silvesternacht, wie z.B. dieses Jahr höre ich auf zu Rauchen, bis zum Sommer will ich eine Bikini-Figur haben oder es ist an der Zeit mehr Sport zu treiben. Von solchen oder ähnlichen Vorsätzen habe ich noch nie viel gehalten, aber wirklich anders ist es mit Uni-Kram oder anderen Sachen wie Ausmisten, Aufräumen, etc. ja auch nicht. Interessant ist allerdings, dass Aufräumen oder Putzen dann zu Lieblingsbeschäftigungen werden, wenn man ja eigentlich noch 20 Seiten Hausarbeit für ein Seminar in einem wirklich alltagsbezogenen Thema wie 18th Century Literature schreiben muss. Nicht, dass das jetzt mein Thema wäre, aber ich glaub ich konnte den Punkt deutlich machen… Apropos, beliebte Ersatztätigkeiten sind auch unnötige To-Do-Listen zu erstellen, die doch nie abgearbeitet werden, aber den Sinn haben sollen das schlechte Gewissen zu beruhigen… Ob das hilft? Auf jeden Fall nur temporär…

Auch dieser Blogeintrag ist eine Form der Prokrastination, denn so komme ich doch wieder ein Weilchen darum an meiner Arbeit weiterzuschreiben oder ein Theoriebuch zu wälzen…

Also, wer ein Heilmittel gegen chronische Aufschieberei gefunden hat – bitte sofort melden. Bzw. auf meine Motivation ist ein Finderlohn von Kaffee und Kuchen ausgesetzt… :-D

In diesem Sinne – frohes Prokrastinieren!!

http://www.youtube.com/watch?v=0ekELxPJl7Q

 

Eignungstests und so… Juli 3, 2009

Gespeichert unter: Juli 2009 — gedankenbuechlein @ 7:28

So, ich bin wieder zurück aus Leipzig und um einige Erfahrungen reicher.

Der Eignungstest war anspruchsvoll, zu bewältigen, aber ob es letztendlich gereicht hat, wage ich zu bezweifeln. Um 4Uhr morgens bin ich aufgestanden um dann mit dem Zug von MR über Frankfurt nach Leipzig zu fahren. Um Viertel vor 11 bin ich dort auch angekommen, hab meinen kleinen Trolli weggeschlossen und mich erstmal ein bißchen umgeschaut, denn bis um 13.40 hatte ich ja noch Zeit. Irgendwann bin ich dann durch die Leiziger Innenstadt gelaufen um das Medienwissenschaftliche Institut zu finden, wo die Einzelgespräche stattfinden sollten. Im Wartebereich hab ich dann noch 2 weitere Marburger getroffen, die sich auch für diesen Master beworben haben – wie klein die Welt doch ist!

Als ich dann endlich dran war, war ich doch etwas aufgeregt und es ging gleich zur Sache. Man bekam relativ spezifische Fragen gestellt, die ich teilweise nicht so gut beantworten konnte. Außerdem bestanden Zweifel an meinen medienwissenschaftlichen Grundlagen aufgrund meines bisherigen Studiums. Na ja, irgendwann war auch das Gespräch vorbei und ich bekam die Aufgabe ausgehändigt, die ich bis um 18 Uhr erarbeiten sollte. Die Aufgaben war sich zwischen 2 Themen nach journalistischer Relevanz zu entscheiden. Ich entschied mich für die Kommunalwahlergebnisse für Leipzig und die Konstituierungssitzung des Stadtrats. Dieses Thema sollte man konzeptionell durchdenken und überlegen, was das Ziel des Beitrags sein sollte, in welchem Format man das darstellen würde, wer die Protagonisten sein sollten, etc. Ich denke, dass es gut war, dass ich mich für dieses Thema entschieden hab, aber ich glaube nicht, dass es gereicht hat um insgesamt zu Punkten. Am Dienstag waren wir 8 Bewerber, aber es gab insgesamt mehr Termine. In 2 Wochen werde ich vermutlich Bescheid bekommen, ob’s geklappt hat oder nicht.

 

Abgesehen davon habe ich in einem super Hostel direkt am Hbf übernachtet und war von der Modernität und Auststattung echt angetan. Also, wenn ich nochmal nach Leipzig fahren sollte, ist das meine erste Adresse! :) Da ich aus Kostengründen erst Mispätnachmittag nach Hause gefahren bin – bin ich morgens in den Zoo gegangen. Ich muss sagen, dass das eine sehr gute Entscheidung gewesen ist. Ich hatte vorher mal grob überschlagen, dass ich seit 10-13 Jahren nicht mehr im Zoo gewesen bin und es langsam mal wieder Zeit würde. Es hat sich sooooo gelohnt. Der Leipziger Zoo ist echt sehr schön. Sehr schön angelegt, tolle Gehege und ja einfach schön! Hab Elefanten, Giraffen, Löwen und Tigerbabys gesehen… :-) Es waren auch viele Eltern mit ihren Kindern da und wenn man in die großen leuchtenden Kinderaugen gesehen hat, wenn man an ein neues Gehege kam, denkt man sich nur: Wer mit seinen Kindern nicht in den Zoo geht, der hat definitiv was verpasst!

Ich habe jedenfalls beschlossen, dass ich öfter in den Zoo gehen sollte und falls der Fall eintritt, dass ich doch nach Leipzig gehe, dann ist ne Jahreskarte fällig! :-)

 

Die Spannung steigt! Juni 28, 2009

Gespeichert unter: Juni 2009 — gedankenbuechlein @ 1:53

Ja genau, denn am Dienstag geht’s für mich nach Leipzig zu einer Eignungsvorstellung, also einem Eignungstest, ob ich zum Masterstudiengang Hörfunk zugelassen werde. Es gibt nur 15 Studienplätze, da viel Wert auf Einzelbetreuung und Praxis gelegt wird. So langsam steigert sich die Nervosität, weil ich nicht weiß, was mich erwarten wird und natürlich spielt da auch ein bißchen die Angst zu Versagen eine Rolle. Erst wird es ein Einzelgespräch geben in dessen Verlauf eine weitere Aufgabe für eine Redaktionskonferenz gestellt wird, die dann am Nachmittag stattfinden wird. Ich hoffe einfach, dass ich zeigen kann, was in mir steckt und dass das vll ausreicht um in die engere Auswahl zu kommen. Ich würde es mir jedenfalls wünschen, weil ich doch gerne die Richtung einschlagen würde, die ich gehen möchte und nicht nochmal 2 Jahre etwas anderes zu studieren.

Ich glaube ja, das Anspannung und Nervosität etwas Positives sein kann, die uns konzentrierter sein lässt und uns helfen kann unsere Gedanken zu fokusieren auf das, was wirklich wichtig ist. Schwierig wird es nur, wenn die Nervosität überhand nimmt und man wie gelähmt ist und keinen klaren Gedanken mehr fassen kann (Prüfungsangst und so…).

Was mich beruhigt ist, dass ich weiß, dass ich nicht allein bin, sondern getragen und behütet bin. Ich kann mich darauf verlassen, dass ich aufgefangen werde, wenn ich stürze und eine Hand da ist, die mich führt, wenn ich den Weg aus den Augen verloren hab. Ich glaube, dass das ein enormer Rückhalt ist und ich so etwas beruhigter an die Sache rangehen kann, auch wenn mir das im Moment nicht so vorkommt. Aber dann frage ich mich wiederrum, wie es wäre, denn ich diese Gewissheit und diesen Glauben nicht hätte – eine nicht besonders gute Vorstellung… :)

Ich bleibe dann über Nacht in Leipzig und habe mir überlegt am Mittwoch in den Leipziger Zoo zu gehen, wenn das Wetter hält. Ich glaub ich war seit 11-13 Jahren nicht mehr im Zoo und jetzt wird es langsam mal wieder Zeit!! :)

Seid herzlich gegrüßt und einen guten Start in die neue Woche!!

 

I hope you dance! Juni 21, 2009

Gespeichert unter: Juni 2009 — gedankenbuechlein @ 8:31

Hab gestern einen wunderschönen Song gehört mit einem ziemlich inspirierenden Songtext, wie ich finde:

I hope you dance – LeeAnn Womack

I hope you never lose your sense of wonder
You get your fill to eat
But always keep that hunger
May you never take one single breath for granted
God forbid love ever leave you empty handed
I hope you still feel small
When you stand by the ocean
Whenever one door closes, I hope one more opens
Promise me you’ll give faith a fighting chance

And when you get the choice to sit it out or dance
I hope you dance
I hope you dance

I hope you never fear those mountains in the distance
Never settle for the path of least resistance
Living might mean taking chances
But they’re worth taking
Lovin’ might be a mistake
But it’s worth making
Don’t let some hell bent heart
Leave you bitter
When you come close to selling out
Reconsider
Give the heavens above
More than just a passing glance

And when you get the choice to sit it out or dance
I hope you dance
(Time is a real and constant motion always)
I hope you dance
(Rolling us along)
I hope you dance
(Tell me who)
I hope you dance
(Wants to look back on their youth and wonder)
(Where those years have gone)

I hope you still feel small
When you stand by the ocean
Whenever one door closes, I hope one more opens
Promise me you’ll give faith a fighting chance

And when you get the choice to sit it out or dance
Dance
I hope you dance
I hope you dance
(Time is a real and constant motion always)
I hope you dance
(Rolling us along)
I hope you dance
(Tell me who)
(Wants to look back on their youth and wonder)
I hope you dance
(Where those years have gone)

(Tell me who)
I hope you dance
(Wants to look back on their youth and wonder)
(Where those years have gone)

http://www.youtube.com/watch?v=xIAWY4LLsEw

Viel Spaß beim Hören!! Btw, Ronan Keating und Gladys Knight haben den Song auch interpretiert…

 

Words of Encouragement… Juni 19, 2009

Gespeichert unter: Juni 2009 — gedankenbuechlein @ 10:50

… wie der Brite jetzt sagen würde…

Ich finde, dass man in bestimmten Situationen oft Sätzen, Zitaten, Sprüchen begegnet, die so gut in den Moment passen. Das finde ich immer wieder faszinierend. Natürlich liest man manches in bestimmten Momenten auch ganz anderes als an anderen Tagen, aber ich finde, dass einem durch sowas auch vieles neu bewusst werden kann.

Meine Mum ist am Di ins Krankenhaus gekommen und so wie es im Moment aussieht wird sie da auch erstmal bleiben müssen. Natürlich geht man seine Liebsten gerne besuchen, aber diese beklommene Atmosphäre in Krankenhäusern mag ich gar nicht – auch wenn da, wo sie jetzt ist, die Krankenschwestern und Pfleger sehr nett und freundlich sind, was ja auch nicht überall der Fall ist.

Aber um auf das zurückzukommen, womit ich angefangen hab. Am Dienstag, als sie ins Krankenhaus kam war die Tageslosung Folgende:

Wende dich, HERR, und errette mich, hilf mir um deiner Güte willen!
Psalm 6,5

Jesus sprach zu der verkrümmten Frau: Frau, sei frei von deiner Krankheit! Und legte die Hände auf sie; und sogleich richtete sie sich auf und pries Gott.
Lukas 13,12-13

Ich war so erstaunt, denn auch wenn man dies aus einem anderen Blickwinkel lesen kann hat es dennoch 100%ig gepasst und ich hoffe und bete einfach, dass Heilung geschieht.

Heute hat sie dann erfahren, dass sie noch länger dableiben muss um weitere Untersuchungen abzuwarten etc. und das war natürlich keine so besonders schöne Nachricht. Die heutige Tageslosung passt aber wieder so gut:

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
Psalm 121,1-2

Vll könnt ihr nachvollziehen, was ich oben gemeint hab, denn das sind einfach Sätze und Verse, die einen ermutigen das Vertrauen nicht zu verlieren und einfach geduldig zu sein auch in schweren Zeiten.

 

Beschenkt Juni 12, 2009

Gespeichert unter: Juni 2009 — gedankenbuechlein @ 8:18

Huhu ihrs,

also, ich bin für die letzten beiden Wochen echt dankbar, denn ich hab so viel Schönes erleben können und dabei alles andere völlig ausblenden können. Es waren die kleinen Erlebnisse, die es ausgemacht haben… Angefangen hat alles mit einem Restaurant-Besuch im Dromedar in Marburg. Das Dromedar ist ein afrikanisches Restaurant und Cocktailbar und ich kann jedem empfehlen dort hinzugehen und die Atmosphäre zu genießen und lecker zu essen. Da man in Afrika normalerweise mit den Fingern isst, haben wir das natürlich auch gemacht und haben vor und nach dem Essen heiße, feuchte Handtücher zum Händereinigen bekommen – das war so angenehm und die Haut war danach weich wie ein Babypopo… :) Man isst alles mit einer Art säuerlichem Pfannkuchen, wo man sich immer ein Stück abreist und damit dann das eigentliche Essen fasst. Das war so cool, weil’s irgendwie mal was ganz Anderes war. Es hat jedenfalls super geschmeckt und die Portion war so riesig, dass ich am nächsten Tag noch ein Mittagessen hatte. Dazu gab’s eine Tansanisches Bier mit Mango-Flavour (ich kann mir vorstellen, dass sich bei Einigen jetzt die Gesichtsmuskeln zusammenziehen, aber es war sehr lecker) und anschließend den besten Cocktail meines bisherigen Lebens. Wow, der war echt der Knaller und wir haben auch getauscht und der jeweils andere Cocktail war genauso gut. Wer auf bezahlbare aber super leckere Cocktails steht, der sollte das unbedingt mal Ausprobieren.

Lady Dromedar (der Cocktail :-))

Lady Dromedar (der Cocktail :-) )

Am nächsten Abend ging’s schon weiter, denn unsere Amerikaner aus der Jugend sollten am Montag darauf wieder nach Amerika fliegen und so gab’s eine Grill-Abschlussfeier, auf der ich leider viel zu kurz bleiben konnte… Wahnsinn, was man für einen Spaß zusammen haben kann. Da war zum Beispiel ein Haar in einer noch verschweißten Kartoffelsalatbüchse oder durchgeknallte Erdbeerbilder bis hin zu Handmalerein und SLACKING!!! Wer Slacking nicht kennt, der kann es sich einfach so vorstellen, dass ein Autospanngurt zwischen 2 Bäumen gespannt wird auf dem man dann dann balancieren, hüpfen oder sonstige akrobatische Dinge machen kann. Man sollte sich das allerdings nicht zu einfach vorstellen, denn allein das Gleichgewicht zu halten ist eine spannende Sache. Alleine hab ich es nicht mal annährend bis zu Hälfte geschafft, aber ich kann euch sagen, dass es irre viel Spaß gemacht hat.

Slacking

Slacking

Am Sonntag dann das nächste Highlight, denn in der Jugend haben wir einen älteren Gast gehabt, der aus seinem Leben, seinen Erfahrungen und seinen Erinnerungen an den 2. Weltkrieg erzählt hat. Das war so spannend und einfach nur schön ihm zuzuhören aber auf der anderen Seite hat man auch Dinge erfahren, die einen echt aufhorchen ließen. Er hat den größten Teil seines Lebens in Marburg verbracht und somit auch den Krieg als 15-Jähriger in Marburg miterlebt. Die Martin-Luther-Schule hieß damals Adolf-Hitler-Schule oder die Gutenbergstraße war die Goebbelsstr. und Marburg fuhr noch eine Straßenbahn. Wie jeder Jugendliche musste auch er in die HJ, obwohl weder er noch sein Umfeld sich mit der Nazi-Ideologie identifizieren konnte – es war einfach ein MUSS, was er als Junge zu erfüllen hatte. Aber dennoch hatte er Glück gehabt, denn Marburg war nicht so stark betroffen wie andere Städte und er ist auch nicht eingezogen worden, da der Krieg noch rechtzeitig zu Ende war. Auch wenn er vom Kennenlernen seiner späteren Frau gesprochen hat, war es als würde man in eine andere Welt tauchen, denn der Heiratsantrag kam quasi vor allem anderen… Sehr lustige Geschichte. Er gab ihr Nachhilfe in Hebräisch und eines Tages meinte er: „Fräulein X, ich glaube das Gott uns zusammengeführt hat… Möchten Sie meine Frau werden!“… Haha, sehr cool, wenn man das heute so machen würde, würde man vermutlich noch nicht mal ernst genommen, aber damals war das einfach so. Auf jeden Fall sind sie immer noch glücklich verheiratet und dementsprechend hatte er ja wohl auch Recht gehabt. Ein Satz, den er noch sagte war:

„Nicht jedes Feuer brennt nach dem ersten Streichholz.“

Der ist irgendwie hängengeblieben ich finde das ein sehr schönes Bild, das definitiv einen wahren Kern hat!!

Die Nacht danach war ziemlich kurz, denn unsere Amis sollten am Mo-Morgen um 4.45 vom Südbahnhof abfahren und wir wollten sich überraschen und nochmal gebührend verabschieden. Der Wecker klingelte dann um halb 4 und auf dem Weg zum Treffpunkt ist mir erstmal aufgefallen wie still und friedlich Marburg um diese Uhrzeit ist. Die Blumen riechen intensiver und man hört allein das Vogelgezwitscher. Die Überraschung ist jedenfall gelungen und sie haben sich riesig gefreut, dass wir noch gekommen sind um „Goodbye“ zu sagen. Es war schon ein komisches Gefühl, als sie weg waren, aber ein umso schöneres Gefühl ihnen begegnet zu sein.

Die Crew

Die Crew

Danach konnte die Woche dann ihren gewohnten Gang gehen und ich habe unter anderem meine letzte Präsentation des Bachelor-Studiums mehr oder weniger erfolgreich hinter mich bringen können. Jetzt wird’s langsam wieder ernst, denn es stehen Master-Bewerbungen und vor allem meine B.A.-Arbeit an, aber ich bin trotzdem relativ ruhig und denke, dass es auch mit Gelassenheit klappen kann… :)

Achso ja, am Do auf dem Heimweg ins Hinterland bin ich ein paar lustigen Gestalten begegnet: einer Robbe, einem Elefanten und einem Löwen – hab mich fast gefühlt wie auf einer Safari… :) Na ja, Wolkenbilder sind eben faszinierend und bei der Gewitterstimmung umso mehr…